Christina Obergföll über bewusste Ernährung und tägliche Routinen
Christina Obergföll weiß, was es heißt, alles aus dem eigenen Körper herauszuholen. Als erfolgreiche Speerwerferin wurde sie 2013 Weltmeisterin, gewann mehrere Olympia- und WM-Medaillen und stellte mit 70,20 Metern einen bis heute gültigen deutschen Rekord auf.
Mittlerweile ist die ehemalige Spitzensportlerin als Speakerin und Gesundheitsexpertin aktiv und beschäftigt sich weiterhin intensiv mit der Frage, was Körper und Geist guttut. Welche Rolle spielte Ernährung während ihrer Zeit als Leistungssportlerin? Was hat sich seitdem verändert und was kommt heute bei ihr auf den Teller?
Darüber und über die Gewohnheiten, die bis heute fester Bestandteil ihres Alltags sind, haben wir mit Christina gesprochen.
Christina, du hast viele Jahre Leistungssport auf höchstem Niveau betrieben. Wie hat dich das Thema Ernährung während dieser Zeit begleitet?
„Für mich war es ein entscheidender Baustein, um über so viele Jahre überhaupt gesund und am Ende des Tages erfolgreich zu sein. Du trainierst jeden Tag, und versuchst deine Leistung weiter zu steigern bzw. zu verbessern. Dein Körper ist dein Kapital. Also ging es immer darum zu schauen, wie der Körper den Belastungen standhalten kann. Wie bleibe ich verletzungsfrei, wie kann ich meine Leistungen im Training und am Ende im Wettkampf weiter steigern? Wie regeneriere ich noch besser?
Und hier spielt aus meiner Sicht die Ernährung eine maßgebliche Rolle. Ich hatte im Verlauf meiner Karriere wenig mit muskulären Problemen zu schaffen. Das führe ich darauf zurück, dass ich mich ausgewogen und sportlergerecht ernährt habe. Salopp gesagt: wenn man einen Ferrari fährt, tankt man diesen ja auch nicht mit Diesel. Ein Hochleistungsmotor braucht den richtigen Treibstoff. Hier glaube ich vieles richtig gemacht zu haben. Es ging nie nur um eine reine Kalorienaufnahme, weil man als Sportler vielleicht mehr verbraucht. Sondern am Ende des Tages auch immer darum, dem Körper das zu geben, was er wirklich benötigt: Nährstoffe!“
Hat sich dein Blick auf die eigene Versorgung nach deiner Sportkarriere verändert?
„Nein. Mir ist das im Laufe meiner Sportlerkarriere im wahrsten Sinne des Wortes, in Fleisch und Blut übergegangen. Ich achte bis heute auf eine gute Verteilung der Makronährstoffe, wo Proteine bspw. in aller Regel viel zu kurz kommen. Und obendrein macht mir eine ausgewogene, gesunde Ernährungsweise auch noch Spaß, bzw. tut mir gut. Ich schreie förmlich nach Gemüse, Obst und guten Lebensmitteln, wenn ich bspw. nach einer 1- bis 2-tägigen Dienstreise eher „ungesund“ gegessen habe. Was früher Teil des Trainingsplans war, ist heute Teil meines Lebensstils.“
Was bedeutet für dich ein gesunder und leistungsfähiger Alltag?
„Ein gesunder und leistungsfähiger Alltag bedeutet aus meiner Sicht, wenn Körper und Kopf im Gleichgewicht sind. Ich genügend Energie verspüre, die mich durch den Tag bringt. Ich eine gewisse Belastbarkeit empfinde und mich nicht ständig erschöpft oder müde fühle. Dieser Alltag ist mir möglich, weil ich mich um mich, meine Gesundheit und damit am Ende eben meinen Körper und Geist kümmere. Ich nehme mir bewusst Zeit für Bewegung, Ernährung, kleine Pausen und erholsamen Schlaf.“
Welche Rolle spielen Mikronährstoffe heute in deinem Alltag?
„Ich lebe ein wenig nach dem Farben/Bunt-Prinzip auf dem Teller. Soll heißen, möglichst viele Farben sollten vertreten sein. Dadurch ist eine grundlegende Abdeckung von Mikronährstoffen bereits möglich. Als Mutter von zwei Kindern gelingt es mir allerdings nicht immer, genügend Abwechslung mit ins Spiel zu bringen. Hier ist 80elements für mich eine praktische Ergänzung im Alltag. Es passt unkompliziert in meine Morgenroutine und gibt mir ein gutes Gefühl, etwas für mich zu tun.“
Welche festen Routinen gehören zu deinem Alltag?
„Ich trinke jeden Morgen ein Glas Wasser. Im Anschluss gehe ich 30min mit unserem Hund laufen und wenn ich zurückkomme, trinke ich mein Glas 80elements.“
Warum gehört 80elements zu deiner persönlichen Routine?
„Es lässt sich unglaublich einfach in den Alltag integrieren und ist für mich eine praktische Möglichkeit, verschiedene Mikronährstoffe in meine tägliche Routine einzubinden.“
Vielen Dank, Christina, für die persönlichen Einblicke und die Inspiration, mit der du zeigst, dass oft schon kleine Gewohnheiten einen großen Unterschied im Alltag machen können.

